Monologe - Staffel 5

V.01 & V.02 - Es war einmal (Teil 1 & 2)

Wer erinnert sich nicht an die Gute-Nacht-Geschichten aus seiner Kindheit? Da passt Aschenputtel der Schuh, der Frosch wird zum Prinzen und Dornröschen wach geküsst. Es war einmal... und dann lebten sie glücklich bis an ihr Lebensende. Märchen - der Stoff aus dem die Träume sind. Das Problem ist nur, dass Märchen nicht wahr werden. Das passiert nur bei den anderen Geschichten, denen die mit düsteren, stürmischen Nächten beginnen und schlimm enden. Es sind die Alpträume, die anscheinend immer wahr werden. Dem der sich die Redewendung: “...sie lebten glücklich bis an ihr Lebensende“ einfallen ließ, sollte man kräftig in den Arsch treten.

„Es war einmal...und sie lebten glücklich bis an ihr Lebensende.“ Die Geschichten, die wir erleben sind der Stoff aus dem die Träume sind. Märchen werden nicht wahr. Die Realität ist viel stürmischer, viel undurchsichtiger, viel beängstigender.Die Realität ist viel interessanter als „...und sie lebten glücklich bis an ihr Lebensende“.

V.03 - Die Flut

Als Chirurgen werden wir dazu ausgebildet den Schaden wieder zu richten. Am Tiefpunkt fällt für uns der Startschuss – bei der Arbeit. Aber im Privatleben ist der Tiefpunkt ein Zeichen von Schwäche und wir tun was wir können um davor wegzulaufen.

Knochen brechen, Organe platzen, Haut reißt.
Wir können Fleischwunden wieder zunähen, den Schaden richten, die Schmerzen lindern. Aber wenn das Leben zusammenbricht, wenn wir zusammenbrechen - können wir uns nicht auf die Medizin verlassen, es gibt keine verbindlichen Regeln - wir müssen da irgendwie ganz allein durch. Und für einenChirurgen gibt es nichts Schlimmeres, und nichts Besseres.

V.04 - Schöne neue Welt

Irgendwann vor Christi Geburt betrachtete jemand seinen kranken Freund und sagte: „Ich hätte da eine Idee – ich bohre ein Loch in deinen Schädel, dann wird es dir besser gehen – damit war dieChirurgie geboren!“ Man muss schon irgendwie wahnsinnig sein, um auf die Ideezu kommen jemanden den Schädel zu durchbohren - aber Chirurgen waren schon immer eine eigensinnige Zunft. Normalerweise wissen wir was wir tun und wenn nicht, tun wir trotzdem so.
Wir betreten mutig unerforschtes Terrain, hissen die Flagge und fangen an Leute herum zu kommandieren. Es ist belebend und angsteinflößend.

Wir glauben gern, dass wir furchtlos sind. Entschlossen unerforschtes Terrain zu erforschen und Erfahrungen zu machen - Tatsache ist, wir haben immer eine rießen Angst. Vielleicht reizt uns diese Angst auch? Manche sehen sich Horrorfilme an – wir schneiden was auf und tauchen in dunkle Gewässer ab.
Aber ist das nicht dass was einen aufbaut? Wenn man einen Drink, eine Freundin und 45 Minuten Zeit hat. Esist doch langweilig wenn immer alles glatt läuft. Ein bisschen Unheil, darüberlohnt es sich zu reden.

V.05 - Der Domino-Effekt

Ich bin ein Fels, ich bin eine Insel – das ist das Mantra von fast allen Chirurgen denen ich begegnet bin. Wir glauben wir wären unabhängig – Einzelgänger, Außenseiter und dass wir zur Ausübung unseres Berufes nur einen OP, ein Skalpell und billiges Fleisch brauchen. Aber die Wahrheit ist, nicht mal die Besten von uns schaffen es allein. Die Chirurgie ist genauso wie das Leben ein Mannschaftssport und irgendwann muss man sich von der Bank erheben und entscheiden, für welche Mannschaft man spielt.

Sich im realen Leben sein Team zusammen zu stellen, ist nicht mit dem Sportunterricht von damals zuvergleichen. Die erste Wahl zu sein, kann einem Angst einjagen. Und die letzte Wahl zu sein, ist auf einmal nicht das Schlimmste auf der Welt. Manchmal sehen wir uns das Spiel von der Seitenlinie an, überzeugt ein Außenseiter zu sein. Wir wissen nämlich, sobald wir von der Bank aufstehen, kommt jemand der das ganze Spiel ordentlich aufmischt.

V.06 - Krieg und Frieden

Der Patient ist für einen Chirurgen sein Schlachtfeld, das ist unser Terrain, in das wir uns vorwagen und zurückziehen. Wir versuchen alle Landminen zu räumen. Und immer wenn man glaubt, die Schlacht gewonnen und die Welt sicherer gemacht zu haben, stößt man schon auf die nächste Landmine.

Manche Kriege enden nie, manche enden in einem unsicheren Waffenstillstand. Manche Kriege enden mit einem Sieg auf ganzer Linie. Manche Kriege enden mit einem Friedensangebot und manche Kriege enden voller Hoffnung. Aber all diese Kriege sind nichts, verglichen mit dem schlimmsten Krieg überhaupt, dem der noch bevorsteht.

V.07 - Die Erscheinung

Als normaler Mensch weiß man mit Sicherheit, am Ende wartet der Tod. Aber als Chirurg findet man in dieser Sicherheit leider keinen Trost mehr. Wir Chirurgen schlagen dem Tod ein Schnippchen, indem wir ihn hinauszögern oder ihn verweigern. Wir stellen ihm uns in den Weg und bieten ihm trotzig die Stirn.

Wir kommen auf die Welt, leben und sterben. Nicht immer zwingend in dieser Reihenfolge. Manchmal schließen wir mit Dingen ab, nur um sie wieder aufleben zu lassen. Also wenn mit dem Tod nicht alles endet, worauf kann man sich noch verlassen? Denn im Leben kann man sich definitiv auf nichts verlassen. Das Leben ist die zerbrechlichste, unbeständigste, unberechenbarste Angelegenheit, die es gibt. Allerdings auf einen Kleinigkeit im Leben kann man sich doch verlassen, es ist erst vorbei, wenn es vorbei ist.

V.08 - Geister

Es ist intensiv, was sich im OP abspielt, wenn Menschenleben auf dem Spiel stehen und man im Hirn rumfummelt als wäre es Knetmasse. Man verbündet sich mit den Chirurgen die mit einem am OP-Tisch stehen, ein unzertrennliches Bündnis, was sich nicht so leicht in Worte fassen lässt. Es entsteht ein vertrauliches Gefühl wenn man so miteinander verbunden ist. Ob es einem gefällt oder nicht, diese Menschen werden zur Familie.

Was genau uns miteinander verbindet kann man manchmal unmöglich erklären. Man bleibt miteinander verbunden, auch wenn das Bündnis vermeindlich zerbrochen ist. So manches Bündnis setzt Zeit, Raum und die Logik außer Kraft. Denn manche Bindungen sind vorbestimmt.

V.09 - Schlaflos

Wenn man klein ist, hat man in der Nacht Angst weil sich Monster unterm Bett versteckt haben. Wenn man älter wird, sind die Monster überall. Es sind Selbstzweifel, Einsamkeit, Reue und obwohl man älter und weiser ist fürchtet man sich immer noch vor der Dunkelheit.

Schlafen, sowas kann man doch mühelos, man macht einfach die Augen zu. Aber für so viele von uns scheint Schlaf außerhalb unserer Reichweite. Wir wollen schlafen, aber wir wissen nicht, wie wir einschlafen sollen. Aber wenn wir uns unseren inneren Dämonen stellen, unseren Ängsten und uns gegenseitig um Hilfe bitten dann ist die Nacht nicht mehr so angsteinflößend, weil uns klar wird, das wir nicht allein sind in der Dunkelheit.

V.10 - Soloflug

Meine Mutter nannte es den großartigsten und furchteinflößensten Augenblick ihres Lebens. Am Kopf des OP-Tisches zu stehen und zu wissen, dass das Leben eines Patienten in den eigenen Händen liegt und nur in den eigenen, davon träumen wir alle. Denn der Erste, den sie im OP Solo fliegen lassen, hats richtig drauf.

Wir kommen allein auf die Welt und wir verlassen sie auch allein und bei allem was dazwischen passiert, sind wir es uns selbst schuldig Gesellschaft zu finden. Wir brauchen Hilfe, wir brauchen Unterstützung. Ansonsten müssen wir alles allein durchstehen, als Fremde, voneinander getrennt und wir vergessen, wie sehr wir eigentlich mit einander verbunden sind. Stattdessen wählen wir die Liebe, wir wählen das Leben und einen Augenblick lang fühlen wir uns ein kleines bisschen weniger allein.

V.11 - Wünsch dir was

Wenigstens einmal im Jahr dürfen wir uns etwas wünschen, wenn wir die Kerzen auf unserer Geburtstagstorte auspusten. Ein paar von uns wünschen sich auch bei anderen Gelegenheiten etwas, bei ausgefallenen Wimpern, an Springbrunnen, Glückssternen und von Zeit zu Zeit geht so ein Wunsch auch mal in Erfüllung. Und was dann? Hat er sich so erfüllt wie wir es gehofft hatten? Sonnen wir uns in unserem eigenen Glück...oder...fällt uns nur auf, das wir noch eine lange Liste mit anderen Wünschen haben, die darauf warten gewünscht zu werden?

Unsere Wünsche sind nicht so leicht zu erfüllen. Wir haben große Wünsche, anspruchsvolle, unerreichbare. Wir haben Wünsche, weil wir Hilfe brauchen und weil wir Angst haben. Wir wissen, das wir vielleicht zu viel verlangen, wir wünschen uns trotzdem etwas. Denn manchmal gehen die Wünsche in Erfüllung.

V.12 - Pakt mit dem Teufel

Über die Facharztausbildung sagte meine Mutter immer: "Man braucht ein Jahr, um zu lernen wie man jemanden aufschneidet, aber man braucht ein ganzes Leben, um zu lernen es nicht zu tun." Das schwierigste im Medizinstudium ist das erlangen eines gesunden Urteilsvermögens. Ohne Urteilsvermögen sind wir nur kleine Kinder die mit einem Zehnerskalpell herumlaufen.

Wir sind Menschen, wir machen Fehler, wir verkalkulieren uns und reden dann von einem Irrtum. Aber wenn ein Chirurg eine falsche Entscheidung trifft, ist das nicht so einfach. Menschen verletzen sich...und bluten. Und wir kämpfen dann bei jedem Stich und quälen uns bei jeder Naht. Doch nur die vorschnellen Entscheidungen die wir sofort, problemlos und ohne zu zögern treffen sind die, die uns immer wieder heimsuchen.

V.13 - Zwischen Himmel und Hölle (gesprochen von Denny)

Ich glaube an den Himmel, ich glaube auch an die Hölle. Ich war weder da noch dort, aber ich glaube daran. Es muss beides geben, denn ohne Himmel und Hölle würden wir alle auf die Vorhölle zusteuern.

Der Himmel, die Hölle, die Vorhölle, niemand weiß, wo wir tatsächlich hinkommen. Oder was uns erwartet, wenn wir dorthin kommen. Doch in einem können wir uns ganz sicher sein, mit absoluter Gewissheit, es gibt Augenblicke in denen wir andere Sphären erreichen...das ist dann der Himmel auf Erden. Und vielleicht müssen wir vorerst auch garnicht mehr wissen...

V.14 – Herzrasen

Jeder Medizinstudenten weißt das eine erhöhte Herzfrequenz bedeutet, dass man ein Problem hat. Herzrasen könnte auf alles mögliche hindeuten. Von einer Panikattake hin zu etwas viel schwer, schwerwiegenderes. Herzflimmern oder Herzrythmusstörung können auf verborgene Beschwerden hinweisen. Es könnte auch auf eine Romanze hinweisen. Und damit hätte man die meisten Probleme am Hals.

Anscheinend macht unser eigenes Herz immer was es will. Das Befinden kann sich ohne Vorwarnung ändern. Eine Romanze kann das Herz höher schlagen lassen, Panik kann das auch. Und Panik kann einem ein richtigen Schrecken einjagen. Es ist also kein Wunder das Ärzte so viel Zeit damit verbringen, dass das Herz stabil bleibt. Damit es ruhig schlägt, konstant und gleichmäßig. Damit einem das Herz nicht bis zum Hals schlägt wenn man sich vor etwas fürchtet. Oder wenn man eigentlich mit etwas ganz anderem rechnet!

V.15 - Davor und danach

Alle Krankengeschichten der Patienten beginnen gleich, nämlich damit dass es ihnen gut geht. Und diese Zeit nennt man davor. An diese Zeit werden sich die Patienten klammern, an die Erinnerung daran, als es ihn noch gut ging. So als könnte man den alten Zustand wiedererlangen nur weil man darüber redet. Dabei übersehen die Patienten die Tatsache, dass sie mit uns darüber reden. Ihren Ärzten. Und das bedeutet das es kein zurück gibt, sobald sie uns sehen sind sie in der neuen Zeit angekommen. Im danach.

kein Endmonolog in dieser Folge

V.16 - Götter in Weiß

Die Menschen reagieren immer gleich, wenn sie erfahren dass man Arzt ist. Man wird nicht mehr als Normalsterblicher angesehen, die Menschen fangen an einen größer zu machen, als man ist. Sie müssen uns für Götter halten, sonst wären wir wie alle anderen. Unsicher, nicht Fehler frei, gewöhnlich mit Mackeln behaftet. Und deshalb treten wir selbstsicher und energisch auf und bleiben gelassen. Wir verbergen die Tatsache das wir auch nur Menschen sind.

Patienten halten uns für Götter oder sie halten uns für Monster. Aber Tatsache ist wir sind auch nur Menschen. Wir bauen Mist und kommen vom Weg ab. Auch die besten unter uns haben einen schlechten Tag, trotzdem machen wir weiter. Wir ruhen uns nicht auf unseren Laubehren aus oder feiern das gerettete Menschenleben. Denn es gibt immer einen neuen Patienten der unsere Hilfe braucht. Und deshalb zwingen wir uns es immer wieder zu versuchen, damit wir immer mehr dazu lernen. In der Hoffnung das wir eines Tages vielleicht den Göttern die wir für unsere Patienten sein müssen ein wenig näher kommen.

V.17 - Patientin X

Jeder Chirurg den ich kenne wird von einem Schatten verfolgt. Eine dunkle Wolke aus Ängste und Zweifeln schwebt über ihn folgt selbst den besten bis ins OP. Wir tun so als wäre der Schatten nicht da und hoffen das er wenn wir mehr Menschenleben retten, noch härter an uns arbeiten und schneller weglaufen, müde wird und die Jagd aufgibt. Aber heißt es nicht man kann vor seinen eigenen Schatten nicht weglaufen?

Auf jeden Chirurgen lastet ein Schatten. Und man wird sein Schatten nur los, wenn man das Licht ausmacht und aufhört vor der Dunkelheit wegzulaufen. Um dann seinen Ängsten ins Gesicht zu sehen. Mitten ins Gesicht.

V.18 - Der Mann im Walde

Chirurgen sind nicht dafür bekannt warmherzig und an schmiegsam zu sein. Sie sind arrogant, ungeduldig, gemein. Na ja, meistens. Haben sie Freunde vermutlich nicht, wer würde sie schon ertragen? Tja Chirurgen sind wie eine schlimme Erkältung, fies und hartnäckig.

Der Beruf des Arztes ist nicht dafür geeignet um Freunde zu finden. Vielleicht weil wir dem Leben und der Sterblichkeit, ständig ins Gesicht sehen müssen. Vielleicht weil wir dem Tod täglich ins Auge blicken, wissen wir das das Leben jede Minute nur eine Gnadenfrist ist. Und das jeder Mensch für den wir sorgen wollen, uns ja doch mal verloren geht. Ich kenne ein paar Ärzte die sich genau aus diesem Grund gar nicht erst die Mühe mache Freundschaften zu schließen. Aber die anderen haben sich zur Aufgabe gemacht, diese Gnadenfrist zur herrauszuzögern. Wir verdrängen den Tod und zwar so weit wie wir nur können.

V.19 - Liebesbrief im Aufzug (gesprochen von Alex)

Chirurgen sind total verkorkst, wir sind Schlachter. Verkorkste Messer schwingende Schlachter. Wir schneiden Leute auf und machen weiter. Leute sterben unter unserer Aufsicht und wir machen weiter. Wir verursachen und wir erleiden traumatisches. Wir haben keine Zeit zu überlegen was wir über den Blut, den Tod und den ganzen anderen Schrott empfinden.

Ganz egal wie hart wir sind. Traumatisches hinterlässt immer eine Narbe. Es folgt uns bis nach Hause, es verändert unser Leben: traumatisches wirft jeden aus der Bahn. Aber vielleicht ist das ja alles gerade der Sinn. All der Schmerz, die Angst, der ganze Schrott. Vielleicht lässt uns gerade das weitermachen. Ist es das was uns antreibt? Vielleicht müssen wir erstmal die Orientierung verlieren, bevor wir klar sehen.

V.20 - Die Hochzeitsplanerin

Aufgeben kommt nicht in Frage. Jedenfalls nicht für Chirurgen. Wir verlassen den OP erst, wenn der letzte Atemzug gemacht wurde. Unheilbare Erkrankungen sind eine Herausforderung. Lebens bedrohliches hilft uns morgens auf die Beine. Wir lassen uns nicht so leicht einschüchtern, wir zucken nicht zusammen, wir geben nicht nach, wir kapitulieren nicht. Jedenfalls nicht bei der Arbeit.

Um unsere Arbeit zu machen, müssen wir daran glauben, dass nachgeben nicht in Frage kommt. Und das ist egal wie Krank unsere Patienten sein mögen, Hoffnung für sie gibt. Aber selbst wenn die Hoffnung der Realität weicht und wir uns der Wahrheit stellen, heißt das nur dass wir diese Schlacht verloren haben. Und nicht den ganzen Krieg. Mit dem nachgeben verhält es sich folgendermaßen, hat man es einmal gemacht, ich meine bedingungslos nachgegeben, vergisst man schnell wieso man sich gestritten hatte.

V.21 - Nur drei Worte

Sie haben doch sicher auch als sie klein waren auf dem Spielplatz hin und wieder ein anderes Kind gebissen oder? Wir wurden dann gezwungen und zu entschuldigen. Wir entschuldigten uns, aber wir meinten es nicht ernst. Denn das blöde Kind, das wir gebissen hatten, hatte es voll verdient. Aber wenn wir älter werden ist es nicht mehr so einfach etwas wieder gutzumachen. Ist man aus den Sandkasten raus, darf man es nicht nur so sagen, man muss es auch so meinen. Als Arzt sagt man es tut mir leid natürlich bei nicht so tollen Anlässen. Es bedeutet entweder jemand stirbt und man kann nicht helfen oder gleich wird’s richtig weh tun.

Aber wenn uns wirklich etwas leid tut, wir es sagen und es so meinen. Wenn unsere Taten mehr sagen als es Worte je könnten. Wenn wir es richtig hinkriegen, ist tut mir leid perfekt. Wenn wir es richtig anstellen, ist tut mir leid eine Erlösung.

V.22 - Der schönste Tag im Leben

Man weiß vorher nicht ob es der schönste Tag im Leben wird. Die Tage von den man es erwartet entpuppen sich manchmal als nicht so schön. Sie sind nie so schön wie man sie sich vorgestellt hat, es sind die gewöhnlichen Tage. Meistens fängt so ein Tag ganz normal an. Und am ende des Tage stellt man fest das war der schönste Tag. Heute war die Hochzeit, sie war wunderschön, perfekt.

Man weiß vorher nicht ob es der schönste Tag im Leben wird, erst wenn es geschieht. Man erkennt den schönsten Tag seines Lebens erst wenn man mittendrin steckt. Und man sich etwas, oder jemanden ganz hingibt. Während einem das Herz gebrochen wird, während man seinen Seelen verwandten begegnet. Und dann erkennt man, das die Zeit nicht reichen wird. Man merkt man will ewig leben. Und das sind die schönsten Tage. Die perfekten Tage. Nicht wahr? (Denny: Ich wette du warst eine wunderschöne Braut) Es war ein wunderschöner Tag.

 

Autoren: Danke folgenden Fans für die Einsendung einiger Monologe:
Hanni: Monologe der Folgen V.01 - V.05
Christian: Monolog der Folge V.05
Blacky: Monologe der Folgen V.06 - V.13
esperanza: Monologe der Folgen V.14 - V.22
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